Full-Service-Windprüfanlage für den globalen Marktzugang.

 

Die UL Prüfanlage für Windkraftanlagen in Texas, eine der größten der Welt, arbeitet in Kooperation mit der West Texas A&M University (WTAMU) und bietet den Herstellern von kleinsten, kleinen, mittelgroßen und großen Windkraftanlagen einen Prüfstandort mit hervorragender Windsituation.

Dank dieses Standorts können Hersteller Windenergieanlagen für Lang- und Kurzzeittests installieren und gewinnen so eine Möglichkeit, Forschungsarbeiten und Leistungsmessungen durchzuführen und Daten zu erfassen, was erforderlich ist, um internationale Zertifizierungen zu erlangen.

Die umfangreichen Tests, die in der Einrichtung möglich sind, können helfen die Kosten senken, da Probleme bereits frühzeitig im Entwicklungsprozess behoben werden können. So verkürzt sich die Markteinführungszeit, denn die Hersteller können die Zertifizierung gemäß unterschiedlicher Normen in einem einzigen optimierten Prozess erreichen.

Die Anlage ermöglicht 7.920 produktive Windstunden pro Jahr, wobei in 50 m Höhe während 519 Stunden pro Jahr mehr als 15 m/s und im Jahresdurchschnitt eine Windgeschwindigkeit von 8,2 m/s vorherrschen. Die mehr als 161 Hektar des Testgeländes sind strategisch so positioniert, dass nur ein Minimum an Installationsgenehmigungen erforderlich ist, es aber dennoch per Zug, Flugzeug oder Schiff leicht erreichbar ist. Es sind weder Beeinträchtigungen noch topographische Hindernisse vorhanden, sodass die Turbinenanlage einfach errichtet werden kann.

Die UL Dienstleistungen für kleinste, kleine und mittelgroße Windenergieanlagen und -komponenten umfassen:

  • UL 6142-Zertifizierung – Eine Anforderung des National Electrical Code (NEC®) für die konforme Installationen. Der NEC® 2011 führte einen neuer Artikel für kleine Windkraftanlagen (Artikel 694) ein. Die Elektro-Inspektoren verfügen nun über konkrete Anleitungen für die sichere Errichtung von kleinen Turbinen, die eine Zertifizierung nach UL 6142 erfordern.
  • AWEA 9.1-Prüfung und MCS-Zertifizierung – Verschiedene Staaten fordern eine Zertifizierung nach AWEA 9.1, um sich für Anreize zu qualifizieren. Da Käufer zertifizierte Turbinen wünschen, damit sicher ist, dass sie die maximalen Subventionen erhalten, schafft eine unzertifizierte Turbine einen Wettbewerbsnachteil für den Hersteller. Die AWEA 9.1-Zertifizierung ähnelt der MCS-Zertifizierung für den Zugang zum britischen Markt (MCS 006). UL kann gegen eine geringe Gebühr beide Prüfungen in einem einzigen Programm durchführen. Das spart Zeit und Geld beim Zugang zu einem zusätzliche Schlüsselmarkt.
  • JSWTA 0001-Prüfung – Sie ermöglicht den Zugang zum japanischen Markt, indem für Turbinen mit einer Leistung von weniger als 20 kW die für den Einspeisetarif erforderliche Prüfung durchgeführt wird.
  • TAPS-2000-Prüfung – Indische Bauartgenehmigung – Vorläufiges Programm für netzgekoppelten Horizontalzugang mit einer vom Rotor überstrichenen Fläche von mehr als 40 Quadratmetern.
  • Bauartzertifizierung nach IEC 61400-1 und 61400-2 – Ermöglicht Zugang zu den globalen Märkten.
  • Lastmodellierung und Berechnungen für IEC 61400-1 und 61400-2 – Eine Voraussetzung für die meisten Turbinenzertifizierungen, einschließlich AWEA 9.1, MCS und IEC-Bauartzertifizierung.
  • Forschungs- und Entwurfsprüfung – Ermöglicht langfristige Felddatenerfassung für neue Rotorendesigns, alternative Generatoren oder Wechselrichter, aktualisierte Software und ähnliche Produktverbesserungen.
  • Leistungsvalidierung und kundenspezifische Prüfungen – UL führt kundenspezifische Prüfprogramme sowie Beratungsleistungen durch und leistet Unterstützung in aufsichtsrechtlichen Fragen.